| Schneider, Stefan: Dichtungen 001. Rastlos. um 1986 | | Drucken | |
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Rastlos bin ich und ruhelos, beschäftigt, die Löcher zu stopfen in der Fassade, die ich mir aufgebaut habe, Löcher, durch die immer wieder die Sterne der Sinnlosigkeit scheinen, durch die der Atem des Windes zu spüren ist ein Wind, der mich erschaudern lässt, ich erbebe. Der Wind, kalt und herzlos, quälend aber nicht tötend, grausam, und so endlos. Mir ist so elend, wenn ich ihn spüre und doch fühle ich mich hingezogen, fasziniert von diesem Boten der Unendlichkeit, der Volkommenheit, doch ich zweifle und warte. Gib mir einen Wink, und ich folge dir, gib mir ein Zeichen, und ich komme!
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 19. November 2011 um 14:47 Uhr |

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