| Poebel & Gesocks - Wolf Schulz zum Gedenken | | Drucken | |
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Ich weiss gar nicht mal, wenn Wolf Schulz das erste Mal in meinem Leben aufgetaucht ist. Es ging um den Helmholtzplatz und das Platzhaus und den Förderverein, und irgend eines Tages war er da und fortan begegneten wir uns ziemlich regelmässig. Wolf war Hausmeister in der Evangelischen Kirchengemeinde am Göhrener Ei. Er versuchte, im Rahmen seiner Möglichkeiten, die Gemeinde für eine Mitarbeit auf dem Helmholtzplatz und im Föderverein zu interessieren. Vorwiegend war es aber sein ganz persönliches Interesse, nach Feierabend sich mit Menschen zu treffen und über sinnvolle Projekte zu sprechen. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass Wolf ziemlich regelmässig ein Hemd trug mit der Aufschrift Pöbel & Gesocks. Das gefiel uns, denn es gehörte zu dem Anspruch unseres Engagements, auch offen zu sein für unangepasste Menschen in Prenzlauer Berg, auch wenn die manchmal durchaus etwas anstregend sein konnten. Aber ein bisschen Pöbel & Gesocks waren wir ja selber auch. Mir ist aufgefallen, dass er öfter mal, oder genau genommen, mit ziemlicher Regelmässigkeit mit einer Schnapsfahne am nachmittag und frühen Abend zu unseren Treffen kam. Dabei habe ich ihn immer nur Bier oder Wein trinken sehen. Manchmal nervte es mich, wenn Wolf immer wieder nicht auf dem neuesten Stand der Diskussion war und alles nochmal erklärt bekommen wollte. Aber ansonsten war er ein sehr friedlicher und freundlicher Zeitgenosse. Als die Kirchengemeinde ihn seinen Job kündigte, ging es mit ihm rasant bergab. Aber so richtig gekümmert habe ich mich darum nicht. Ilona war oft bei ihm gewesen in dieser Zeit.
Stefan 24.08.2010
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. August 2010 um 14:16 Uhr |
Hoffnung
Übrigens war Wolf auch mein Dealer. Er vorsorgte mich mit Stoff, weißem Stoff: Lesestoff. So kam ich zu dem Vergnügen, das Buch 
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