| Schneider, Stefan: Wir arbeiten nach dem Prinzip der Tafel. Abstract. Berlin 2012 | | Drucken | |
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Probleme, Grenzen und Chancen von sozialen (Selbsthilfe-)Treffpunkten mit Essensversorgung am Beispiel vom Kaffee Bankrott, Prenzlauer Berg, BerlinVortrag und Präsentation zum 2. Tafel-Symposion Esslingen 2012
http://prezi.com/htbxrtrahtrg/schneider-stefan-prinzip-tafel-esslingen-2012/ Bezugsrahmen. Der Treffpunkt Kaffee Bankrott ist im Sommer 1998 entstanden, weil die Räume der selbstorganisiertennn Notübernachtung der Strassenzeitung strassenfeger zu klein wurden und die Projekte des Selbsthilfevereins mob – obdachlosen machen mobil e.V. sich weiter konsolidierten. Der Umzug nach Prenzlauer Berg an den Helmholtzplatz, damals ein sozialer Brennpunkt und für einige Jahre sogar ein Gefährlicher Ort, bedeutete einen Funktionswandel von einer Notübernachtung mit Essensselbstversorgung und gelegentlichen Gästen hin zu einem Treffpunkt mit planmäßigem Essensangebot und angeschlossener Notübernachtung. Ein solcher Entwicklungsschritt wäre nicht vorstellbar gewesen ohne die Versorgungsleistung der Tafel und erforderte bereits nach kurzer Zeit, sich davon zu emanzipieren, eigene konzeptionelle Wege zu gehen, um die wachsenden Bedarfe mit Hilfe einer von der Tafel weitgehend unabhängigen Infrastruktur zu gewährleisten. Über verschiedene Etappen entwickelt sich ein von offizieller Förderung unabhängiger Selbsthilfetreffpunkt mit dem Schwerpunkt Armut, der zum einen mit den Angeboten der Wohnungslosenhilfe eng vernetzt ist, zum anderen aber auch Züge eines Stadtteilzentrums aufweist und somit eine eigenständige sozialpolitische Funktion erfüllt, die es zu untersuchen gilt. Fragestellungen. Anhand dieses Beispiels seit seinen Anfängen im Jahr 1998 bis etwa 2008 sollen typische Probleme eines unabhängigigen sozialen Treffpunktes und seiner Versorgungsfunktion herausgearbeitet werden, beispielsweise
Verfahren. Datenbasis für die Untersuchung sind
Ergebnisse und Transfer. Auf Grundlage der Analyse und Bewertung der Daten soll eine Verallgemeinerung der Erfahrungen und Ergebnisse in Hinblick auf Probleme, Grenzen und Chancen selbstorganisierter sozialer Treffpunkte vorgestellt und diskutierbar gemacht werden. Ist die Tafelbewegung wirklich nur ein entpolitisierter Versorgungsmodus Bedürftiger und welche Chancen bestehen, die entstehenden sozialen Kristallisationen auf Seiten von Anbietern und Nutzern aufzugreifen und zu transportieren in Projekte mit kulturellem, sozialem, politischen und emanzipatorischem Anspruch.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Mai 2012 um 14:46 Uhr |
Update 30.03.2012, 00:54 Uhr, 
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