Antenneninstallation - Quelle: WikimediaIm Bezirksamt Pankow von Berlin gibt es bislang noch kein WLAN. Wenn aber die Drucksachen, Anträge und Vorlagen zur Kenntnisnahme und weitere Dokumente für die Arbeit der Bezirksverordnetenversammlung im Internet eingestellt sind, macht es Sinn, auch mit einem Laptop zu den Sitzungen zu kommen, die Dokumente aus dem Internet zu laden und statt dessen auf Papierausdrucke zu verzichten. Dazu müsste es aber wenigstens in den Sitzungsräumen der BVV ein WLAN geben. Gibt es aber nicht. Um zu klären, was im Einzelnen zu veranlassen wäre, um das zu ändern, habe ich mich informell mit der IT-Abteilung des Bezirksamt in Verbindung gesetzt. Eine Auskunft bekam ich von der Leiterin allerdings nicht. Denn: Anfragen müssen ganz offiziell über die Stadträtin eingereicht werden. Eine solche Nicht-Antwort spricht m.E. für sich selbst. Bürokratismus statt sachbezogene Auskünfte. Macht aber nichts, denn dann stelle ich als Bezirksverordneter eben eine offizielle Anfrage. Unglaublich aber Realität. Mal abwarten, was an Antwort kommt.

Nachtrag: Die Inspiration dafür war ein Beitrag in einem Internet-Forum_
haushaltsforum.muelheim-ruhr.de/optimierung-der-gremienarbeit-durch-den-einsatz-von-laptops


Betreff: WLAN in Sitzungsräumen der BVV

Das Bezirksamt wird um folgende Auskunft gebeten:

  1. Was muss im Einzelnen getan werden, um im BVV-Saal, im Sitzungsraum 411 in Haus 9 und im Sitzungsraum 227 in Haus 6 ein WLAN zur Nutzung durch Bezirksverordnete, Bürgerdeputierte und ggf. durch das Bezirksamt einzurichten?
  2. Wieviel kostet das (Planungs-, Personal-, Materialkosten)?
  3. Wie hoch sind die laufenden Kosten für ein WLAN an diesen Standorten zu veranschlagen (Stromkosten, ggf. Wartungs- und Unterhaltungskosten)?
  4. Welche Kosteneinsparungen sind zu erzielen, wenn BVO bzw. Bürgerdeputierte, die das WLAN nutzen, im Gegenzug dafür auf Papier-Unterlagen und deren Zusendung verzichten?

Berlin, 06.06.2010
Dr. Stefan Schneider, Bezirksverordneter

 

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