[Rezension] Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (Hrsg.): Fachlexikon der sozialen Ar­beit. Nomos Verlag: Baden-Baden 2011 (7. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage ISBN 978-3-8329-5153-5

August von Wille vor 1872 - Münchhausens Ritt auf der Kanonenkugel - Quelle: WikiCommons[Thema] In den modernen industriellen Gesellschaften hat sich eine hoch spezialisierte Arbeitsteilung ent­wickelt, die immer weitere Teile des sozialen Lebens umfasst und als Soziale Arbeit dann in Erscheinung tritt, wenn besondere Störungen, Probleme oder Schwierigkeiten auftreten. Von der Kinder- und Jugendhilfe bis hin zur Altenpflege reicht die Spanne der Sozialen Arbeit, und alle vorstellbaren Arbeitsfelder wie Abhängig­keiten und Süchte über Schulden bis hin zur Inobhutnahme werden abgedeckt. Soziale Arbeit ist nicht nur eine historisch erarbeitete Praxis, sie ist auch eine Wissenschaftsdisziplin mit teils engen, teils lockeren Ver­wandtschaftsbeziehungen etwa zur Philosophie, Theologie, Psychologie, Soziologie und vor allem zur Päd­agogik. Als angewandte Wissenschaft steht sie in einem dynamischen Spannungsfeld und hat zahlreiche, teils bedeutende Schnittmengen zur Sozialpolitik, Sozialgesetzgebung und zur Sozialarbeitswissenschaft, aber auch zur Sozialwirtschaft, zur sozialen Selbsthilfe und zu sozialen Bewegungen. Trotz dieser Schwierigkeiten einer eindeutigen Abgrenzung der Disziplin und dem Umstand, dass sie auf allen Ebenen einem beständigen Anpassungs- und Veränderungsdruck unterliegt, ist es ein konsequentes und richtiges, aber zugleich auch ein sehr anspruchsvolles Unterfangen, in einer Art Nachschlagewerk die ausschlaggebenden Begriffe zu sammeln und zu erklären.

[Autor_in] Der 1880 als Deutscher Verein für Armenpflege und Wohltätigkeit gegründete Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge ist heute eine über Fachkreise hinaus kaum bekannte Institution und zugleich einer der wohl mächtigsten und einflussreichsten Zusammenschlüsse öffentlicher und freier Träger der Sozialen Arbeit. Zu seinen über 2.500 Mitgliedern gehören nicht nur die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, Vereine, soziale Einrichtungen, Ausbildungsstätten, Einzelpersonen und Unterneh­men der Sozialwirtschaft, Universitäten und Fachhochschulen sondern auch die deutschen Bundesländer, Landkreise, Städte und Gemeinden sowie die überörtlichen Träger der Sozialhilfe sowie Bundesministerien und -behörden. Nicht dazu gehören Betroffene und Arme und deren Vertretungen, soziale Bewe­gungen, Selbsthilfegruppen oder Vertreter_innen von Sozialprotesten. Mit einer jährlichen För­derung von mehr als 4 Millionen Euro und einem beachtlichen Stab an hauptamtlichen Mitarbeiter_innen in seiner Berliner Geschäftsstelle dürfte der Deutsche Verein eine maßgebliche Vermittlungsinstanz zwischen Sozialverwaltung, Sozialgesetzgebung und Sozialwirtschaft sein.

[Hintergrund] Entstehungsanlass für das Fachlexikon der Sozialen Arbeit ist das 100jährige Jubiläum der Gründung des Deutschen Vereins. Es bedarf sicher einer größeren Organisation, ein solches Projekt zu stemmen, auf dem Laufenden zu halten und den beständigen Aktualisierungsdruck durch verbesserte oder gar grundsätzlich vollkommen überarbeitete Neuausgaben zu bewältigen. Tatsäch­lich ist es gerade – sicher auch in der Folge der 68er Bewegung - die in den 70er Jahren einsetzende Konjunktur der Sozialen Arbeit und ihre zunehmende Bedeutung im öffentlichen Raum, die die Existenz ei­nes Wörterbuches objektiv erforderlich machte. Die Arbeit an einem Fachlexikon muss als Versuch verstan­den werden, durch Auswahl der Stichworte und Autoren, durch Art und Umfang der Darstellung und durch redaktionelle und konzeptionelle Vorgaben eine Deutungshoheit erlangen zu wollen. Es kann kein Zufall sein, dass die zentralen Handbücher zur Sozialen Arbeit (weiterhin: Kreft/ Mielenz: Wörterbuch Soziale Arbeit, 1. Auflage Weinheim und Basel 1980; Otto/Thiersch: Handbuch Soziale Arbeit, 1. Auflage München 1984) in genau dieser Phase erschienen sind.

Sicherlich mehrere Anlässe und Entwicklungen machten die nun letzte 2011 erschienene, 7. völlig überar­beitete und aktualisierte Auflage dringend notwendig. Dazu gehören die umfangreichen Re­formen in der Sozialgesetzgebung (Hartz IV), der Prozess der Europäischen Integration, der zunehmend auch in den Bereich des Sozialen hineinwirkt, sowie unterschiedliche Ausdifferenzierungs- und Modernisie­rungsprozesse innerhalb der Sozialen Arbeit selbst und nicht zuletzt die Notwendigkeit, durch ein aktuelles Kompendium ein Instrument zu haben, um auf den immer stärker werdenden Legitimationsdruck in Verbindung mit einer stärker und genauer werdenden Kostenkontrolle angesichts sogenannter alternativ­loser Sparzwängen, reagieren zu können – etwa durch den Nachweis der Fachlichkeit gerade an der Schnittstelle zur Verwaltung.

[Aufbau] Der Aufbau ist für ein Lexikon wenig überraschend. Einem kurzen Vorwort folgt die ebenso kurze Einleitung zur Konzeption und Benutzung des Fachlexikons. Ausdrücklich verwiesen wird auf die zahlreichen Beiträge aus angrenzenden Wissenschaften, die eingearbeitet worden sind mit dem Ziel, "die Erkenntnisse der Bezugswissenschaften für die soziale Arbeit nutzbar" (Fachlexikon 2011, S. IX)zu machen. Den Hauptteil machen – ebenfalls wenig überraschend - auf 1007 Seiten die Stichwörter in alphabetischer Reihenfolge aus, das sind 52 Seiten weniger als in der 4. Auflage von 1997. Neu gegenüber der 1997er Auflage ist ein 18­seitiges Stichwortverzeichnis sowie eine neunseitiges Abkürzungsverzeichnis. Das Literaturverzeichnis ist mit 70 Seiten kürzer geraten (1997: 100 Seiten), das Autorenverzeichnis mit 19 Seiten (1997: 15 Seiten) umfangreicher geworden.

[Inhalt] Ausdrücklich wird Abstand davon genommen, "objektive" Begriffsbestimmungen liefern zu wollen. "Stattdessen haben sich Redaktion und Autor/innen zum Ziel gesetzt, die unterschiedlichen fachli­chen Positionen, die bei der Definition eines Begriffs eine Rolle spielen, im Stichwort sichtbar werden zu las­sen, sodass die Nutzer/innen einen eigenen Standpunkt entwickeln können." (Fachlexikon 2011, S. IX) Ob dieser Anspruch eingelöst worden ist, könnte im Rahmen einer historischen und vergleichenden Dis­kursanalyse geprüft werden, indem alle Auflagen für jedes Stichwort durchgesehen und ver­glichen werden. Damit könnte untersucht werden, wie sich die Aussage, Standpunkte und Sichtweisen im Verlauf der Jahre verändert und verschoben haben – in Abhängigkeit zu den jeweils im fachwissenschaftlichen Dis­kurs geführten Debatten. Für diese ebenso sinnvolle wie aufwändige Herangehensweise ist in einer Rezensi­on weder Zeit noch Raum. Deshalb begnüge ich mich mit Stichproben und vergleiche die mir vorliegende 4. Auflage aus dem Jahr 1997 mit der aktuellen 7. Auflage aus dem Jahr 2011 anhand der 4 Stichworte "Woh­nungslosenhilfe", "Selbsthilfeprojekte", "Partizipation" und "Online-Sozialarbeit". Die Auswahl der Stichwor­te ergibt sich dabei aus folgenden Überlegungen. Es sollte ein überschaubares und gleichzeitig wichtiges Handlungsfeld der Sozialen Arbeit betrachtet werden (Wohnungslosenhilfe). Ein weiteres Stichwort sollte die Situation der Adressaten der Sozialen Arbeit in den Blick nehmen (Selbsthilfeprojekte). Ein weiteres Stich­wort sollte die Binnenverhältnisse der Sozialen Arbeit kritisch betrachten (Partizipation). Und schließlich soll­te das vierte Stichwort die gegenwärtige Veränderungsdynamik in den Blick nehmen (Online-Sozialarbeit).

[Diskussion]

Wohnungslosigkeit/Wohnungslosenhilfe. Dieses Stichwort wurde 1997 noch nicht ausgeführt, statt dessen wurde auf die Begriffe Obdachlosigkeit/Obdachlosenhilfe sowie Nichtseßhaftigkeit/Nichtseßhaftenhilfe ver­wiesen, wobei der Abschnitt die damals formulierte Kritik pointiert zusammen fasst und auch die Rolle des Deutschen Vereins bei der Entwicklung einer repressiven Wandererordnung in den 1920er Jahren zumindest kritisch anspricht. (Autor: Heinrich Hotmannspötter) In der aktuellen 7. Auflage verweisen die Stichworte Nichtseßhaftigkeit/ Nichtseßhaftenhilfe bzw. Obdachlosigkeit/ Obdachlosen­hilfe auf den zentralen Artikel zu Wohnungslosigkeit/Wohnungslosenhilfe. Die kritische Hinweise auf die fragwürdige Historie des Arbeitsfeldes sind nunmehr weitgehend entfallen zu Gunsten von überausführlichen Definitionen sowie weit ausgebreiteten Ergebnisse von Schätzungen – Material, das die sich der interessierte Leser auch an an­derer Stelle hätte organisieren können (Autor: Thomas Specht). Das Fehlen einer Statistik wird angespro­chen, ob eine solche aber tatsächlich wünschenswert ist (was einige Autor_innen bestreiten) wird nicht pro­blematisiert. Auch werden Ansätze der Selbsthilfe in der Wohnungslosenarbeit und die weitgehend fehlen­de Partizipation der Betroffenen in den Hilfeeinrichtungen konsequent verschwiegen, ebenso fehlen Hinweise auf gesell­schaftliche Ursachen der Wohnungslosigkeit wie beispielsweise die weitgehende Beendigung des Sozialen Wohnungsbaus, die weit gehenden Liberalisierung des Wohnungsmarktes und der öffentlichen Wohnraumbestände zu Gunsten von globalen Finanzspekula­tionen. Positiv ist sicherlich der kurze Blick auf die Europäische Ebene und das dort ent­wickelte einheitliche Definitionssystem (Ethos) sowie die (kurze) Kritik der Verschlechterung der Zu­gangschancen Wohnungsloser zum Arbeitsmarkt durch die Hartzreformen.

Fazit hier. Überfällige Verbesserungen wurden vorgenommen, aber insgesamt ist ein nur mäßig guter Bei­trag mit einigen Stärken und vielen Schwächen entstanden, der sich um eine systematische Charakterisie­rung des Spannungsfeldes zwischen Almosengabe, Repression, integrativer Sozialarbeit und zwangsge­meinschaftlicher Unterbringung drückt.

Selbsthilfeprojekte. Hier fand sich in der 1997er Ausgabe noch der Hinweis zu dem Stichwort alternative soziale Bewegung. Der Autor Dieter Kreft, der die Geschichte dieser Gruppierungen, die in Abgrenzung und als Alternative zu der Etablierten Sozialen Arbeit seit den 1960er Jahren entstanden, kurz darstellt, konstatiert: "Mit ihren idealtypischen Handlungsmaximen (Betroffenennähe, Ganzheitlichkeit, Basisdemokratie, Ökologie und Selbstbestimmung) bleiben sie ein reizvoller Gegentyp gesellschaftlichen Handelns zu traditionellen Großor­ganisationen der Sozialen Arbeit; zumal in Zeiten, in denen diese immer stärker nach Effektivität und Effizi­enz ihres 'outcomes' beurteilt werden." (4. Aufl. 1997, S. 27). Davon ist in der 2011er Ausgabe nichts mehr übrig. Neu aufgenommen sind dafür die Stichworte Selbsthilfekontaktstellen und Selbsthilfefirmen. Bei diesem Stichwort wird allerdings lediglich verwiesen auf: Integrationsprojekte.

Partizipation. Bemerkenswert ist der Perspektivenwechsel, der in den Beiträgen zu Partizipation zum Ausdruck kommt. In der 1997er Ausgabe ist Partizipation (Autor: Hans Pfaffenberger) - mit einigen Vorbehalten und Einschrän­kungen – ein Zentralbegriff im Kontext von Demokratisierung und Emanzipation. "In arbeitsteiligen, seg­mentierten Gesellschaften bezieht er sich auf verschiedene Bereiche (Produktion – Reproduktion – Distributi­on) und beinhaltet u.a. politische, ökonomische, soziale, kulturelle Partizipation." (4. Aufl. 1997, S. 672) Stichworte wie der Abbau hierarchischer Strukturen, die Demokratisierung potentieller "totaler Institutio­nen", eine Öffnung kommunaler Sozialplanung, eine Beteiligung von Beforschten im Rahmen von Hand­lungsforschung, die Überwindung von Ohnmacht und Apathie bei sog. Randgruppen sowie eine allgemeine Perspektive der (materiellen) Ermöglichung werden hier aufgezählt. Weniger von den Möglichkeiten, son­dern stark orientiert an dem Gegebenheiten erscheint Partizipation in der 2011er Auflage (Autor: Jens Wurtzbacher) als ein wünschenswertes Instrumentarium zur Optimierung von demokratischen Willensbil­dungsprozessen insbesondere in kommunalen Strukturen sowie in den Organisationen und Institutionen der Sozialen Arbeit. Partizipation wird im wesentlichen verstanden "als ein Element der Professionalisierung sozialer Dienste." (7. Aufl. 2011, S. 623). Natürlich gab es in den vergangenen Jahren er­hebliche Fortschritte in Bezug auf die Implementierung partizipativer Elemente innerhalb der Sozialen Ar­beit. Aber die vergleichende Analyse hinterlässt doch eher den Eindruck, als wäre es gelungen, den bedroh­lichen Riesen zu einen harmlosen Zwerg zu schrumpfen. Lexikaleser_innen, die nicht geübt sind im selbstän­digen Denken, werden hier vorsätzlich auf das falsche Gleis gesetzt. Partizipation ist ein sozialpolitisches Prinzip und eben keine methodische Ergänzung Sozialer Arbeit.

Online – Sozialarbeit. Ein Stichwort Online-Sozialarbeit existiert im Fachlexikon nicht. Auch kein vergleich­bares wie Soziales Netz, Soziale Arbeit und Internet, webbasierte Sozialarbeit oder ähnliches. Das von Hans-Uwe Otto und Hans Thiersch herausgegebene Handbuch Soziale Arbeit leistet sich in der 4. Auflage von 2011 ab Seite 1302 auf ganzen 8 Seiten einen einigermaßen interessanten Beitrag unter dem Stichwort "So­ziale Arbeit im virtuellen Raum" von Nadia Kutscher, der einige grundlegende Aspekte des Diskurses um In­ternet und Soziale Arbeit behandelt. Im Fachlexikon finden wir lediglich einen schmalen Beitrag zum Stich­wort Onlineberatung (Autor: Klaus Menne). Wir erfahren, dass ein sicherer Server erforderlich ist, dass sich online Beratung hervorragend als niederschwelliges Angebot eignet und dass Forendiskussionen öffentliche mitgelesen werden können. Ein exemplarisches Angebot, die von der Jugendministerkonferenz 2003 (!) be­schlossene zentrale (!) Beratungsplattform für junge Menschen und Eltern in Schwierigkeiten (www.bke-ju­gendberatung.de) wird kurz erwähnt. Die offene digitale Sprechstunde wird lediglich 8 Stunden pro Woche angeboten, und vor weiteren Ausfällen wird gewarnt.

Auswertung. Der Vergleich durch exemplarische Stichworte und deren Vergleich mit der Ausgabe von 1997 und anderen Positionen zeigt ein mehrfaches. Das Fachlexikon der Sozialen Arbeit bildet etabliertes Herrschaftswissen ab. Das ist weniger der Struktur von Lexika geschuldet als vielmehr der Perspektive des Herausgebers. Erzwungene Anpassungen werden mehr oder weniger pflichtschuldig eingearbeitet, Möglich­keiten, Potentiale, Perspektiven und alternative Sichtweisen eher ausgeblendet. Soziale Arbeit ist eben nicht nur eine Veranstaltung von oben, sondern eben auch eine Initiative von unten, von verschiedenen Ecken, Positionen, offenen Enden und bedrohlichen Rändern. Durch den (falschen) Glauben, alles aus eigener Kraft abbilden zu können, läuft das Fachlexikon in eine strukturelle Falle. Die Soziale Arbeit ist eben nicht iden­tisch mit dem Spektrum, das vom Deutschen Verein repräsentiert wird und insbesondere nicht, wenn dieser Blick von oben nach unten erfolgt. Eine scharfe Kritik verkommt dann eben schnell zum vorgetragenen Ein­wand, eine allgemeine Kategorie kann im Verlauf der Jahre zu einem methodischen Element degradiert werden, eine starke Strömung fällt unter den Tisch, wenn sie nicht lautstark ihre lexikalische Berechtigung einfordert und eine umwälzende Dynamik wird schlichtweg ausgeblendet, wenn sie nicht in den Vorstands- und Geschäftsführerbüros der nebenberuflichen Stichwortautoren angekommen ist. Ein Lexikon also, das mit großer Vorsicht zu genießen ist.

[Fazit] Trotz der hier geäußerten Kritik ist das Lexikon aus mehreren Gründen attraktiv. Zunächst wegen seines handlichen Formats,das es erlaubt, dieses Buch zu Recherchezwecken einmal in der Arbeitstasche mit zu nehmen. Zum zweiten ist es – im Vergleich zu dem Wörterbuch Soziale Arbeit und dem Handbuch Soziale Arbeit – das Lexikon mit dem niedrigsten Preis (44,-- €). Ein weiteres Argument für das Lexikon sind die greifbaren Zugänge zur gesicherten Daten- und Faktenlage. Diese werden gewährleistet und abgesi­chert durch die Stichwortautoren, die das institutionelle und organisatorische Wissen der eta­blierten Akteure der Sozialen Arbeit repräsentieren. Das Lexikon ist attraktiv für alle, die sich an etablierten Positionen der Sozialen Arbeit abarbeiten möchten. Was in Zukunft benötigt wird, ist ein kostenloses offe­nes Open-Source-Online-Fachlexikon im Internet, in dem die gegenwärtigen Debatten tatsächlich abgebildet ist. Ob als Wiki mit der Option, daran mitzuwirken oder als Portal mit den Möglichkeiten zum Kommentar oder zur kritischen Debatte im Forum, das ist eigentlich egal.

Berlin, 25.06.2012

Stefan Schneider

Abbildung: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:M%C3%BCnchhausen-AWille.jpg

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